Kunst-Therapie

Thema: Abenteuer Farbe

Ergebnis:

Abenteuer Farbe (1)Abenteuer Farbe (2)Abenteuer Farbe (3)

Kategorien:Rehatagebuch

Füttern verboten!

Hauskatzen (1)Hauskatzen (2)

Diese Katzen streunern hier um die Klinik rum und dürfen eigentlich nicht gefüttert werden, da der Geruch des Futters Waschbären, die ebenfalls hier rumstreunern, anlockt. Aber die Raucher haben es sich zur Aufgabe gemacht, sie doch zu füttern und die Aufgabe wird weiter “vererbt”, wenn der Tag der Heimreise kommt. Also nicht mit ner großen Zeremonie oder so, sondern einfach nur abgesprochen.

Hier in diesem Raucherhäuschen/Raucherecke stehen die Fressschälchen:

Raucherecke

Auf dem Handy hab ich schon ein Photo von dem Waschbär, aber das bekomm ich leider nicht auf den Lappi. Ab jetzt werde ich immer den Photoknipps mitholen und wenn ich ihn vor die Linse bekommen habe, dann reich ich Euch das Bild noch nach!

So, genug für heute! Ich wünsch Euch allen ein schönes verlängertes Wochenende! Feiert schön, aber bleibt sauber! Zwinkerndes Smiley 

Kategorien:Rehatagebuch

Geschenke für die Hexen!

Jede Reha-Klinik hat ihre fahrenden Händler, die an bestimmten Tagen in die Kliniken fahren und dort ihre Waren feil bieten. Hier haben sie zudem noch Schaukästen, an denen sich die potenziellen Kunden schon mal Appetit holen können.

Da ich ja ein absoluter Liebhaber von Holzspielzeug bin, bin ich schon seit einer Woche um folgenden Schaukasten herum scharwenzelt und hab mich gefragt, wann der entsprechende Händler wohl endlich kommt.

Geschenke (1)Geschenke (2)Geschenke (3)Geschenke (4)Geschenke (5)Geschenke (6)

Heute war es endlich soweit!! Juchhu! War allerdings sehr schwer sich zu entscheiden. Am Liebsten hätte ich den ganzen Tisch leer gekauft! Zwinkerndes Smiley Da aber leider mein Geldbeutel für diese Aktion nicht voll genug war, mußte ich mich einschränken und hab letztendlich folgendes für die Damen erstanden:

Für Anna (ein Solitaire-Spiel):

Geschenke (9)Geschenke (10)

Für Katja:

Geschenke (12)Geschenke (14)

Für Julia:

Geschenke (8)

Und da ich als erster Kunde des Tages schon so gewaltig zu geschlagen habe, durfte ich mir auch noch eine Kleinigkeit auf Kosten des Hauses aussuchen:

Geschenke (16)

Kategorien:Rehatagebuch

Faulenzer WE!

14. Mai 2012 2 Kommentare

Mein erstes Wochenende hier in der Reha hat sich aus folgenden Tätigkeiten zusammen gesetzt:

  • essen
  • schlafen
  • lesen
  • rauchen
  • fernsehen

Also ein richtig schönes Faulenzer-Wochenende.

Auch die neue Woche fing gemütlich an. Zuerst mal ein schönes entspannendes Bad mit Melisse, danach eine kleine sportliche Betätigung, die hier Frühmobilisierung heißt, bei vielen anderen Kliniken unter dem Begriff Hockergymnastik zu finden ist. Der dritte Termin war Visite beim Chefarzt, der mir prompt eine Verlängerung angeboten hat (soll mich bis Freitag entscheiden, bin aber schon fast sicher, daß ich sie machen werde, um auch ja vollkommen erholt zu meinen 3 Hexen zurück zu kehren). Dann hatte ich ne Weile nix und um halb 3 hat mich dann noch ein Taxi nach Eschwege zu einer HNO-Praxis gebracht.

Jetzt sitze ich hier und schreib meinen Bericht heute mal früher, weil ich mich für nachher bei einer Schmink- und Typberatung angemeldet habe. Weiß zwar nicht, wie ich dazu kam, denn eigentlich bin ich ja überhaupt gar kein Freund von Schminke, aber vielleicht wirds ja ganz lustig.

So, jetzt gehe ich mal Abendessen. Bis morgen! Wünsche Euch allen einen schönen Abend! Smiley mit geöffnetem Mund Rote Rose

Kategorien:Rehatagebuch

Mal mehr mal weniger!

Gestern Abend war ich zu platt zum Schreiben, weil ich gestern den ganzen Tag nicht geschlafen habe, da es der erste Tag mit richtigem Programm war.

Viele Einführungen, viele Begrüßungsvorträge und und und, was halt so in den ersten Tagen in einer Reha passiert.

Heute hatte ich nur ein Melissenbad und Oberarztvisite. Eigentlich hätte ich mir auch noch einen Ernährungsvortrag reinziehen sollen, aber den hab ich voll verpennt. Denn mein Körper hat sich für den gestern ausgefallenen Mittagsschlaf revanchiert und ihn dafür heute doppelt eingefordert!!

Gestern Morgen nach der Werkstatt-Einführung hab ich mit nem Speckstein-Projekt angefangen und gestern Abend hab ich noch bissi weiter daran gearbeitet. Werden soll es ein Kerzenständer. Hier ein paar Photos:

Projekt Speckstein-Kerzenständer (1)Projekt Speckstein-Kerzenständer (3)Projekt Speckstein-Kerzenständer (4)Projekt Speckstein-Kerzenständer (5)Projekt Speckstein-Kerzenständer (6)

Oben, wo das X ist, muß ich noch ein Loch bohren (oder bohren lassen), damit ich da dann eine Kerze oder ein Teelicht reinstellen kann. Hab mich aber noch nicht entschieden, obs ne Kerze oder ein Teelicht sein soll. Vielleicht kann ich aber auch für beide machen, indem ich zuerst das Loch fürs Teelicht bohre und dann da in der Mitte unten rein noch ein kleines Loch für normale Kerzen. Muß mich da mal am Montag mit der Dame von der Werkstatt kurzschließen.

So, für heute mach ich jetzt mal Schluß. Wünsche Euch allen noch einen schönen Abend!! Smiley mit geöffnetem Mund Smiley mit geöffnetem Mund Smiley mit geöffnetem Mund Smiley mit geöffnetem Mund

Kategorien:Rehatagebuch

Endlich mal wieder ein privates Lebenszeichen!

Hallo Leute! Hier kommt endlich mal wieder ein privates Lebenszeichen von mir. In letzter Zeit war es bei mir hier doch ziemlich ruhig und wenn, dann hab ich “nur” von anderen Dingen gepostet!

Die letzten Monate waren sehr streßig: Umzug, Untersuchungen, Chemos usw. usw. und die Kinder möchten ja auch ab und zu noch was von ihrer Mom haben und ausruhen muß ich mich ja auch total viiiiiiiiieeeeeeelll!

Die nächste Zeit kann ich vielleicht wieder mehr posten, denn ich befinde mich seit gestern in Reha! Und zwar hier!

Für heute habe ich schon mal ein paar Photos von meinem Zimmer und dem Ausblick von meinem Balkon:

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Die erste Nacht hab ich noch nicht so gut geschlafen, weil die Matratze total hart war und ich heute morgen mit ganz heftigen Schmerzen in der Hüfte, der Schulter und diversen anderen Stellen aufgewacht bin. Jetzt habe ich eine Auflage, die weicher ist und ich hoffe, daß ich morgen fitter in den Tag starten kann, denn ab morgen geht auch mein Programm los.

Ich werde versuchen Euch jeden Abend einen kleinen Bericht von meinem Tag hier abzuliefern. Ich freue mich schon ganz doll auf die nächsten 3 Wochen und hoffe, daß ich körperlich und seelisch gestärkt hier wieder abreisen werde!!!

So viel erstmal für heute! Ich wünsch Euch allen einen schönen Abend!

Eine kleine Geschichte!

9. April 2012 3 Kommentare
Egal, ob du verheiratet bist oder nicht, du solltest es lesen…
Als ich diesen Abend nach Hause kam und meine Frau das Abendbrot serviert hatte, nahm ich ihre Hand und sagte ihr, dass ich ihr etwas mitteilen müsse. Sie setzte sich hin und aß schweigend. Und ich sah wieder die Angst in ihren Augen.
Auf einmal war ich wie versteinert, ich konnte meinen Mund nicht mehr öffnen. Aber ich musste ihr sagen, was ich denke: Ich möchte mich scheiden lassen. Sie wurde nicht aufbrausend und regte sich über meine Worte nicht auf, sondern fragte mich leise nach dem Grund dafür.
Ich vermied eine Antwort auf die Frage. Das verärgerte sie. Sie schmiss ihr Besteck umher und schrie mich an, dass ich kein Mann sei. In dieser Nacht redeten wir nicht mehr miteinander. Sie weinte die ganze Nacht. Ich wusste, dass sie herausfinden will, was mit unserer Ehe passiert ist, aber ich konnte ihr keine zufrieden stellende Antwort geben: Ich habe mich in Jane verliebt. Meine Frau liebte ich nicht mehr.
Mit einem tiefen Gefühl der Schuld entwarf ich einen Ehevertrag in dem ich ihr unser Haus, unser Auto und 30% von unserer Firma anbot. Sie schaute ihn sich kurz an und zerriss ihn anschließend. Die Frau, mit der ich zehn Jahre meines Lebens verbracht habe, wurde mir fremd. Mir tat es um ihre Zeit und ihre Energie leid, die sie mit mir verschwendet hatte, aber ich konnte nicht mehr zurück, dafür liebte ich Jane zu stark. Schließlich brach sie vor meinen Augen laut in Tränen aus, das war die Reaktion, die ich erwartet hatte. Sie weinen zu sehen brachte mir irgendwie ein Gefühl der Erleichterung. Schon seit einiger Zeit spielte ich mit dem Gedanken, mich scheiden zu lassen, und ich war regelrecht besessen von dem Gedanken. Nun wurde das Gefühl nochmals stärker und klarer, dass es die richtige Entscheidung ist.
Am nächsten Tag kam ich spät nach Hause und sah sie schreibend am Tisch sitzen. Ich war sehr müde an dem Abend und so ging ich ohne Abendbrot zu essen direkt ins Bett. Die vielen Stunden mit Jane haben an meinen Kräften gezehrt. Ich wachte kurz auf und sah sie immer noch schreibend am Tisch sitzen. Das war mir aber egal und so drehte ich mich um und war sofort wieder eingeschlafen.
Am nächsten Morgen hat sie mir ihre Forderungen für eine Scheidung mitgeteilt: Sie verlangt gar nichts von mir, möchte jedoch einen Monat Zeit bevor wir unsere Scheidung bekannt geben. Sie möchte, dass wir einen Monat ein normales Leben leben und so tun, als wäre nichts geschehen. Ihre Gründe dafür waren einfach: Unser Sohn schreibt in einem Monat seine Klassenarbeiten und sie möchte ihn mit unserer kaputten Ehe dabei nicht belasten.
Das konnte ich akzeptieren. Aber es ging noch weiter: Sie wollte, dass ich mich daran erinnere, wie ich sie am Tag unserer Hochzeit über die Türschwelle getragen habe. Sie wollte, dass ich sie jeden Morgen aus unserem Schlafzimmer bis zur Wohnungstür trage. Ich dachte, dass sie nun total verrückt wird. Damit unsere letzten Tage aber so angenehm wie möglich wurden, willigte ich ein.
Später erzählte ich Jane von den Bedingungen, die meine Frau gestellt hatte. Sie lachte sie laut aus und sagte, dass es absurd sei. "Egal was für Tricks sie anwende, sie muss die Scheidung akzeptieren" sagte sie höhnisch.
Nachdem ich meiner Frau mitgeteilt hatte, dass ich mich scheiden lassen will, hatten wir keinerlei Körperkontakt mehr. So ist es kein Wunder, dass es am ersten Tag ein ungewohntes Gefühl war, als ich sie hinaus trug. Unser Sohn stand hinter uns und applaudierte. "Papa hält Mama im Arm" freute er sich. Seine Worte taten mir weh. Vom Schlafzimmer durch das Wohnzimmer bis zur Wohnungstür – ich ging über 10 Meter mit ihr in meinem Arm. Sie schloss langsam ihre Augen und flüsterte mir zu: "Bitte sag unserem Sohn nichts über unsere Scheidung". Ich nickte und ein bedrückendes Gefühl überkam mich. Ich setzte sie draußen vor der Tür ab. Sie ging zur Bushaltestelle, um dort auf den Bus zu warten, der sie zu ihrer Arbeit bringt. Ich fuhr alleine in mein Büro.
Am zweiten Tag fiel uns alles viel leichter. Sie lehnte ihren Kopf an meine Brust. Ich konnte den Geruch ihrer Bluse riechen. Mir wurde klar, dass ich diese Frau für eine lange Zeit nicht mehr richtig angesehen hatte. Mir wurde klar, dass sie nicht mehr so jung wie bei unserer Hochzeit war. Ich sah kleine Falten in ihrem Gesicht und auch die ersten kleinen grauen Haare. Unsere Ehe ging an ihr nicht spurlos vorüber. Für eine Minute habe ich mir die Frage gestellt, was ich ihr damit angetan habe.
Als ich sie am vierten Tag auf den Arm nahm, merkte ich, dass ein Gefühl der Vertrautheit wieder aufkam. Dies war die Frau, die mir zehn Jahre ihres Lebens geschenkt hatte.
Am fünften Tag fiel mir auf, dass die Vertrautheit weiter zunahm. Ich erzählte Jane nichts davon.
Je weiter der Monat dahin ging, desto leichter fiel es mir, sie zu tragen. Vielleicht machte mich tägliche Training stärker.
Eines morgens sah ich ihr dabei zu, wie sie überlegte, was sie anziehen soll. Sie probierte einige Kleidungsstücke aus, konnte sich aber nicht entscheiden. Dann sagte sie seufzend: "Alle Kleidungsstücke werden immer größer". Plötzlich merkte ich, dass sie viel dünner geworden war. Das war also der Grund dafür, dass mir das Tragen immer leichter fiel!
Auf einmal traf es mich wie ein Schlag: Sie trug so viel Schmerz und Bitterkeit in ihrem Herzen! Unterbewusst streichelte ich ihren Kopf.
In diesem Moment kam unser Sohn und sagte: "Papa, es ist Zeit, du musst Mama aus dem Zimmer tragen!". Es wurde ein wichtiger Teil seines Lebens, zu sehen, wie Papa Mama aus dem Zimmer trug. Meine Frau sagte unserem Sohn, dass er näher kommen solle. Als er das tat, nahm sie ihn fest in den Arm. Ich drehte meinen Kopf weg, weil ich Angst hatte, meine Meinung noch in letzter Minute zu ändern.
Ich nahm sie dann in meinen Arm und trug sie aus dem Schlafzimmer durch das Wohnzimmer in den Flur. Ihre Hand lag leicht an meinem Hals. Ich hatte sie fest im Arm. Es war so wie an dem Tag unserer Hochzeit.
Ich machte mir Sorgen, weil sie immer weniger wog. Als ich sie am letzten Tag auf dem Arm hatte, konnte ich mich kaum bewegen. Unser Sohn war schon in der Schule. Ich hielt sie fest und sagte ihr, dass mir gar nicht aufgefallen war, dass in unserem Leben die Intimität fehlt. Ich fuhr zu meinem Büro und sprang aus dem Auto, ohne es abzuschließen – dafür war keine Zeit. Ich hatte Angst, dass jede Verzögerung mich umstimmen könnte. Ich rannte die Treppe hoch. Als ich oben ankam, öffnete Jane die Tür. "Es tut mir leid, aber ich will mich nicht mehr scheiden lassen" sagte ich ihr.
Sie blickte mich erstaunt an und fasste mir an die Stirn. "Hast du Fieber?!" fragte sie. Ich nahm ihre Hand von meiner Stirn und sagte: "Es tut mir leid, Jane, ich will mich nicht mehr scheiden lassen. Unser Eheleben war vermutlich deswegen so eintönig, weil sie und ich uns nicht zu schätzen wussten, und nicht weil wir uns nicht mehr lieben! Jetzt erst wird mir klar, dass ich damals, als ich sie an unserem Hochzeitstag über die Türschwelle getragen habe, die Treue geschworen habe, bis der Tod uns scheidet".
Plötzlich schien Jane aufzuwachen. Sie gab mir eine schallende Ohrfeige, knallte die Tür zu und brach in Tränen aus. Ich lief hinunter und zu dem Blumenladen, der auf meinem Weg lag. Dort angekommen bestellte ich einen Strauß für meine Frau. Die Verkäuferin fragte mich, was sie auf die Karte schreiben soll. Ich lächelte und schrieb: Ich werde dich jeden Morgen über die Schwelle tragen, bis der Tod uns scheidet.
Als ich an diesem Nachmittag zu Hause ankam, hatte ich ein Lächeln auf den Lippen und einen Strauß Blumen in der Hand. Ich rannte die Treppen nach oben und fand meine Frau im Bett – tot. Meine Frau hatte seit Monaten gegen Krebs gekämpft und ich war zu viel mit Jane beschäftigt, um das überhaupt nur mitzubekommen. Sie wusste, dass sie bald sterben würde und wollte mich vor einem bewahren: Den negativen Gefühlen unseres Sohnes mir gegenüber. Wenigstens in den Augen meines Sohnes bin ich der liebevolle Ehemann geblieben.
Es sind die kleinen Dinge in einer Beziehung, die wirklich wichtig sind. Es ist keine Villa, ein Auto oder Berge von Geld. Diese Dinge können zwar das Leben bereichern, aber sind niemals der Ursprung des Glücks.
Also nimm dir die Zeit und tu für deine Partnerschaft die Dinge, die eine solche Ausmachen. Es sind die kleinen Aufmerksamkeiten, die für Geborgenheit und Nähe sorgen.
Lebe eine glückliche Partnerschaft!
Viele Leben scheitern daran, dass die Leute nicht erkennen, dass sie kurz vor dem Ziel aufgeben.
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Ich bin nicht der Verfasser dieses Stückes,
Kategorien:Allgemein
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